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Typo 1 bei Prof. Dirk Fütterer, 1. Semester

Die ersten Berührungen mit Typografie. Ich muss zugeben so richtig gepackt hat es mich damals noch nicht, dennoch eine gute Erfahrung. Das Seminar war in wöchentlichen Aufgaben aufgebaut, ich denke um so schnell, so viel Kontakt zur Typografie wie möglich zu bekommen. Der Großteil der Aufgaben erscheint auf den ersten Blick vielleicht etwas willkürlich, jedoch waren sie Rückblickend gesehen wahrscheinlich am effektivsten um uns an das Thema „Typografie“ heranzuführen. Denn hier ging es eben rein um Typografie, nicht um Typografie als Teil eines Gesamterzeugnisses.

Aufgabe 1
Ziel dieser Aufgabe war es ein harmonisches Schriftbild zu schaffen – nur mithilfe des Kernings. Um zu überprüfen wie gut das funktioniert kann man die Augen zusammenkneifen und gucken ob sich helle oder dunkle „Flecken“ im verschwommenen Schriftbild bilden.
Jeweils als Serif und Sans-Serif, Normal und Versalien.


Font: Gill Sans


Font: Minion Pro (wie ausgefallen)

Aufgabe 2
Unseren Vornamen+Nachnamen+Typograf(ie) auf einem A4 Blatt mit rein typografischen Mitteln gestalten. Wieder jeweils mit Serif und Sans-Serif. 2x9.


















Aufgabe 3
Jeder gute Typograf braucht eine gute Visitenkarte. Ist doch so. Hier sechs Experimente.






Aufgabe 4
Ähnlich wie in Aufgabe 2, nur sollten (durften) wir hier nur den Buchstaben „i“ verwenden. 12 Versionen auf Weiß, 12 Versionen auf Schwarz.
























Aufgabe 5
Wie Aufgabe 5, hier haben wir dann aber noch den Buchstaben „h“ dazubekommen.
























Aufgabe 6
Über das letzte Drittel des Seminars sollten wir dann noch Ausschau nach Typografie im Alltag halten. Seien es Broschüren, Plakate, Verpackungen o.Ä. Diese sollten wir sammeln und zu Typo-Collagen zusammenstellen. Hierbei sollte sich wieder ein schriftliches Bild entwicklen, und kein grafisches.




Tja, hier habe ich trotzdem grafisch gearbeitet.

Des Weiteren wurde das Seminar von zwei Workshops und einem Ausflug ins Heinz-Nixdorf-Museumsforum begleitet. Der erste Workshop war zum Thema „Bleisatz“, dort durften wir (weil zeitlich passend) typografische Weihnachtskarten setzen und drucken. Das hat mich besonders gefreut, da ich eine Karte für meinen Opa – seines Zeichens Buchbinder – drucken konnte.
Der zweite Workshop behandelte das Schriftschreiben mit gängigen alten und neuen Schreibwerkzeugen. Der Ausflug beinhaltete eine Führung durch die Ausstellung „Geschichte des Buchdrucks“ im HNF. Ich habe mir damals die Mühe gemacht und alles versucht zu dokumentieren.

Bleisatz-Workshop

Hannah an der Druckmaschine.




Marleen beim Versuch die unfassbar kleinen Bleilettern zu erkennen.



Die Ergebnisse, meins ist unten links.

Schriftschreiben-Workshop