louis [at] bernoth [dot] com

Typo 2 bei Peter Zickermann, 2. Semester

In Typo 2 bei Peter Zickermann ging es nicht mehr um die Grundlagen von typografischer Gestaltung, sondern darum Schriften, Buchstaben, Zeichen zu analysieren. Zuerst sollten wir uns eine Schrift aussuchen und diese Vorstellen. Danach sollten wir ein mehrseitiges Medium entwerfen, welches die Schrift und ihre Besonderheiten sowie weitere Hintergrundinformationen vorstellt.

Ich habe mich für die Whyte und Whyte Inktrap entschieden. Gestaltet wurde diese Schrift von Erkin Karamemet ->, selber Alumni der FH Bielefeld, und veröffentlicht wurde sie bei Dinamo ->.
Da ich zum Ende des Semesters gemerkt habe, dass ich keine Prüfungsnummer mehr für den Kurs übrig hatte, habe ich das Projekt nie fertig gemacht. Daher gibt es hier nur ein paar „work in progress“ Ausschnitte.

Eine erste Präsentation für den Rest des Kurses






Inktraps (Tintenfallen) wurden früher im analogen Zeitungsdruck verwendet um die Kantenschärfe bei kleinen Schriftgrößen zu verbessern. Die Tinte lief dann in die Lücken hinein.





Diese Tabelle habe ich per Hand gesetzt. Ja, jedes Zeichen einzeln. Erst im Nachhinein habe ich erfahren, dass es dafür auch InDesign-Plugins gibt.


Hier wurde es dann interessant. Beim setzen der Tabelle ist mir aufgefallen, dass ein Zeichen fehlt. Statt einer tiefgestellten 4 war die tiefgestellte 3 doppelt im Schriftsatz.


Erste Ideen der Darstellung – rudimentär
Ich wollte unbedingt die Inktraps darstellen, am besten auch noch mit Spotlack oder ähnlichem veredeln damit man ein Gefühl von Tinte die in die Lücken gelaufen ist bekommt.






Das Medium selber habe ich mir als Zeitung vorgestellt. Auch wieder aus historischen Gründen, aber auch weil man da super große Grafiken (in diesem Fall Buchstaben) abbilden kann. Eine Idee war auch, auf die Front der einzelnen Broadsheet-Bögen einen Teil eines Bildes zu drucken und auf die Rückseite Inhalte.
So kann man dann am Ende die Broadsheet-Bögen zusammenlegen und bekommt ein riesiges Poster. Ich habe das sogar mal ausgerechnet, man wäre auf eine Kantenlänge von einigen Metern gekommen, je nach Format.